Veranstaltung mit Pastor Motschmann: „Alt werden, Last oder Gnade?“

Ein Plädoyer für das Alter
Datum: 11. Februar 2019

Pastor Motschmann spricht auf Einladung der CDU und der Senioren Union in Borgfeld

„Alt werden, Last oder Gnade?“ Das war der Titel einer Veranstaltung mit Pastor Jens Motschmann im Restaurant „Fleet“ des Stiftungsdorfs Borgfeld. 60 Seniorinnen und Senioren waren der Einladung der CDU Borgfeld und der Senioren Union gefolgt. Und die Antwort auf die Frage wurde schnell klar: „Eine Gesellschaft, die auf die Lebenserfahrung der Älteren verzichten würde, würde sich selber schaden“, sagte Motschmann, der bis 2007 Pastor der St. Martini Gemeinde in Bremen war und sich als Autor zahlreicher Bücher einen Namen gemacht hat.

Pastor Motschmann

Der Pastor hielt ein wahres Plädoyer für das Alter. „Wir“, und das traf allemal für den mittlerweile 76-jährigen zu, „haben keinen Grund zu Minderwertigkeitskomplexen“. Ein kleiner Blick zurück in die Geschichte hielt da als Beleg her: Konrad Adenauer sei mit 73 Jahren der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland geworden. Goethe habe sein Werk „Faust“ kurz vor seinem 82. Lebensjahr vollendet. Johannes Heesters habe sogar noch mit 105 Jahren eine Hauptrolle auf der Bühne gespielt. Die Menschen würden immer älter. Ältere Menschen hätten eine Menge „Expertenwissen über das Leben“. Motschmann riet dazu, positiv zu denken und auch einmal dankbar zu sein. Wie immer fand der Pastor auch dafür die passenden Worte, wenn er feststellte: „Dankbarkeit ist die Wachsamkeit der Seele gegen Zerstörung“. Überhaupt, neben der Pflege der körperlichen Gesundheit sollten die Menschen auch das Geistige pflegen, riet er. Er schloss mit den Worten: „Wir haben es nicht in der Hand, wie viele Jahre wir alt werden, aber es liegt an uns, wie viel Leben wir unseren Jahren geben.“.

Moderne Parteiarbeit

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